Auch beim Hund stehen Körper, Geist und Seele in ständiger Wechselwirkung. Ein Hund, der Verhaltensstörungen zeigt, braucht kein Training. Ein solcher Hund braucht Menschen, die nach der Ursache suchen (die ist in der Regel psychisch oder physisch bedingt) und nicht an den Symptomen herumdoktert. Leider ist es noch nicht wirklich zu den Ausbildern und Gesetzgebern durchgedrungen, dass es andere Wege als Verhaltensänderungen durch Training und Konditionierung und/oder Gegenkonditionirung gibt.  

Einer von Vielen...

Dieser kleine Hund ist schwer traumatisiert. Seit Monaten findet er nur Ruhe, wenn er an sich nuckelt. Das macht er stundenlang und fügt sich damit immer neue Wunden zu, die schmerzen.

In der Akademie lernst Du, solches Verhalten zu erkennen, eine Anamnese zu erstellen und einen passenden Therapie-Plan aufzustellen. Ganz ohne Konditionierung, Abgewöhnung, oder ähnliche Trainingsmethoden - rein psychologisch.

Hier handelt es sich um eine schwere psychische Störung nach einem Trauma, einer posttraumatischen Belastungsstörung, die sich in einem Zwangsverhalten äußert.
Das Zwangsverhalten zu korrigieren durch Lob, Strafe oder Ignoranz ist keine Lösung. In der Akademie lernst Du, wie Du eine Anamnese erstellst, eine Diagnose findest und eine Therapie einleiten kannst. Ganz ohne Konditionierung, Gegenkonditionierung oder sonstigen Trainingsmethoden.
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Erschreckende Zahlen



Von den über 11 MILLIONEN Hunden nur in Deutschland befinden sich jährlich ca. 150.000 Hunde in Tierheimen, unzählige weitere sind in sog. Auffangstationen oder auf Pflegestellen untergebracht.

Über 95 % der Hunde im Tierheim haben psychische Traumata erlitten-die Zahl der Hunde, die dadurch eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten haben, wird auf über 70 % geschätzt.

Im Gegensatz zum Menschen kommt der Hund nicht nur „unreif“ auf die Welt er bleibt ein Leben lang besonders auf Personen in seiner Umgebung angewiesen, die ihm neben äußerer Versorgung wie Nahrung, Schlaf und Schutz, auch Nähe, Liebe und Geborgenheit gewährleisten.

Auf Grund dieser Unreife (es ist seit mehr als 10 Jahren auch wissenschaftlich erwiesen, dass Hunde psychisch und mental einem Kleinkind von bis zu 2,5 Jahren gleichzusetzen sind) sind Hunde aber auch besonders verschiedensten Risiken einer psychischen Störung oder Traumatisierung ausgesetzt, eine Tatsache, die leider bis heute nicht in die Ausbildung von Menschen in tierbezogenen Berufen einbezogen wird.

Hunde können sich rasch – und vom Menschen unbemerkt - in ausweglosen Situationen, z.B. medizinische Eingriffe, Unfälle, Vernachlässigung etc., befinden, in denen weder Flucht, noch Angriff möglich und denen sie hilflos ausgeliefert sind. Aber auch ein „Zuviel“ oder/und „Zu früh“ an Training kann sehr schnell zu psychischen Störungen führen, die zu allem Überfluss auch noch in der Regel unerkannt bleiben und sich noch Jahre später im Verhalten des Tieres äußern und manifestieren können.

Ist dieses Erleben mit sehr starkem, überflutenden und evtl. auch andauernden oder sich wiederholendem Stress verbunden, kann es auf Grund der Persönlichkeitsstruktur zu schweren psychischen Störungen oder Traumatisierungen kommen, die lebenslange belastende Auswirkungen nach sich ziehen können.

Das Bewusstsein für psychische Belastungen und wie sich diese auf Hunde lebenslang auswirken, gewinnt in den tierbezogenen Berufen immer mehr an Bedeutung. Es fehlt jedoch noch das nötige Rüstzeug, diese zu erkennen oder gar angemessen zu therapieren. Noch heute wird mit Kontionierung und Gegenkonditionierung gearbeitet, was oft genug fatale Folgen für das Tier haben kann.

Was aber können solche belastenden Erlebnisse sein und wie begegnen wir diesen Hunden und ihren Bezugspersonen in unserer Therapie? Neben den „üblichen“ Erfahrungen wie Missbrauch, Unfälle, schwere Operationen, etc. gehören aber auch belastende (Bindungs-) Erfahrungen, wie Vernachlässigung, direkte und indirekte Gewalterfahrungen, Verlust von Bezugspersonen z. B. durch Scheidung und das Zusammenleben mit psychisch kranken oder belasteten Haltern dazu. Auf diese Hunde/Bezugspersonen treffen wir immer häufiger in unserem therapeutischen Alltag.

Wie erkennen wir eine belastende Situation für den Hund? Wie müssen wir damit umgehen? Dafür fehlt bis heute jede Ausbildung – noch immer sind die Ausbildungsinstitute auf dem Stand von Behaivorismus und lassen die Psyche außen vor.

Aus diesem Grund bedarf es eines fundierten Studiums, sowie einer intensiven Selbsterfahrung, um eine feinfühlige professionelle Haltung entwickeln zu können. Des weiteren sollen im Studium auch konkrete Handwerkszeuge für die Arbeit mit dem traumatisierten Hund, aber auch den Bezugspersonen erarbeitet werden, die passgenau auf das jeweilige Arbeitsfeld zugeschnitten sind.

Dazu gehören neben diagnostischen und therapeutischen Techniken mit dem Hund und den Bezugspersonen, Stabilisierungsmethoden, Akut- und Kriseninterventionen, bindungsorientierte Ansätze und das Kennenlernen verschiedener psychotherapeutischer Behandlungsmethoden für jeden Hund.

Wir haben unser Angebot aufgrund dieser Notwendigkeit erheblich erweitert und bieten nun ein vollständiges Online-Studium an, in dem, wissenschaftlich fundiert, ausschließlich die Psyche der Hunde behandelt wird.

Psychologe für Hunde und Psychische Störungen beim Hund können auch belegt werden ohne das Ziel des Trauma-Spezialisten.

Zum Traumaspezialisten für Hunde und dem Berufsbild Psychischer Therapeut für Hunde müssen allerdings alle obligatorischen Fächer belegt werden.

Das volle Programm

Hier kannst Du unsere komplette Broschüre mit Studienplan, Preisen usw. als PDF (auch zum Ausdrucken) downloaden

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