Trauma Relief Therapy

- Dhar­ma­Wolf -
Trauma Relief Therapy
Trauma Ther­a­pie bei Hunden


Auch Hunde lei­den wie Men­schen an psy­chis­chen Störun­gen wie Äng­sten, Trau­mata, Demenz, Zwän­gen und anderen.

Im Gegen­satz zum Men­schen kommt der Hund nicht nur „unreif“ auf die Welt er bleibt ein Leben lang beson­ders auf Per­so­nen in seiner Umge­bung angewiesen, die ihm neben äußerer Ver­sorgung wie Nahrung, Schlaf und Schutz, auch Nähe, Liebe und Gebor­gen­heit gewährleisten.

Auf Grund dieser Unreife sind Hunde aber auch beson­ders ver­schieden­sten Risiken einer Trau­ma­tisierung bzw. einer psy­chis­chen Störung (Angst­störun­gen, Panikstörun­gen, und anderen) ausgesetzt.

Sie kön­nen sich rasch in auswe­glosen Sit­u­a­tio­nen, z.B. medi­zinis­che Ein­griffe, Unfälle, Ver­nach­läs­si­gung etc., befinden, in denen weder Flucht, noch Angriff möglich ist und denen sie hil­f­los aus­geliefert sind. Ist dieses Erleben mit sehr starkem, über­flu­ten­den und evtl. auch andauern­den oder sich wieder­holen­den Stress ver­bun­den, kann es auf Grund der Per­sön­lichkeitsstruk­tur und der Gehir­nen­twick­lung zu schw­eren Trau­ma­tisierun­gen mit allen Fol­geer­schei­n­un­gen kom­men, die lebenslange belas­tende Auswirkun­gen nach sich ziehen können.

Die meis­ten psy­chol­o­gis­chen Behand­lungsmeth­o­den für Hunde beschränken sich auf eine reines Ver­hal­tenstrain­ing oder Beratung der Hal­ter. Dabei ist es erwiesen, dass Ver­hal­tenstrain­ing und die derzeit­ige Tierpsy­cholo­gie, die bis heute noch reine Ver­hal­tens­ther­a­pie darstellt helfen da nicht – im Gegen­teil: durch die Nicht– bzw. Falschbe­hand­lung der Störung wird diese tiefer, das Lei­den des Hun­des größer und weit­ere Störun­gen wer­den sich ein­stellen. Eine direkte Behand­lung am Hund war bis­lang nicht möglich.

Erst ganz allmäh­lich wird der Psy­che, der Seele des Hun­des mehr Bedeu­tung beigemessen. Es beginnt eine neue Ära, die Wis­senschaftler wie Mik­losi und andere ein­geleitet haben, indem sie fest­stell­ten, dass der Hund men­tal und psy­chisch mit einem Kleinkind zu ver­gle­ichen ist.

Schon vor meinem Studium der Humanpsy­cholo­gie und Psy­chother­a­pie habe ich mich mit der Psy­che des Hun­des beschäftigt und mit­tler­weile, nach über 30 Jahren geprägt von Ver­suchen, Ver­gle­ichen, Stu­dien und Erfahrun­gen diverse psy­chother­a­peutis­che Meth­o­den abgeän­dert um Hun­den aus psy­chis­chen Störun­gen her­aus zu helfen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass man Hunde nicht durch Gespräch­s­ther­a­pien helfen kann, men­schlichen Säuglin­gen und Kleinkindern jedoch eben­falls nicht. Ich habe also Meth­o­den der Kinderpsy­chother­a­pie für Hunde entsprechend abgeän­dert und her­aus­gekom­men ist unter anderem die I.B.T.H.


Unsere Meth­ode I.B.T.H. (Inte­gra­tive Bindung­sori­en­tiere Ther­a­pie für Hunde) teilt sich in drei Aspekte auf, die sich gegen­seitig bedingen.

  • Erstens wer­den die Belas­tun­gen und Ressourcen der Bezugsper­so­nen (einzeln, aber auch miteinan­der) in Bezug auf das Trauma bzw. die psy­chis­che Störung des Hundes,
  • zweit­ens die Beziehung/​Bindung zwis­chen den Bezugsper­so­nen und dem Hund und
  • drit­tens die trau­ma­tis­chen bzw. psy­chis­chen Belas­tun­gen und Ressourcen des Hun­des selbst betra­chtet und eine Ther­a­pie ein­geleitet, die von der für men­schliche Säuglinge und Kleinkinder abgeleitet ist.

Anders als bei den bish­eri­gen geläu­fi­gen Meth­o­den ist so ein direk­tes Arbeiten mit dem Hund psy­chother­a­peutisch möglich.

Derzeit ist Psy­chother­a­pie für Hunde auss­chließlich bei uns möglich. Erst sehr allmäh­lich findet eine Verän­derung in der Ther­a­pie für Hunde statt.
Unsere Meth­ode der I.B.T.H. ist noch ein­ma­lig in Europa, evtl. sogar weltweit.

Dabei wer­den u. a. Ther­a­pien aus der Kinderpsy­cholo­gie und Kör­perpsy­chother­a­pie in abgeän­derter (hunde-​konformer) Art und Weise ange­wandt, wie z. B.

  • EMDR (EMDR steht für Eye Move­ment Desen­si­ti­za­tion and Repro­cess­ing, was auf Deutsch Desen­si­bil­isierung und Ver­ar­beitung durch Augen­be­we­gung bedeutet.)
  • Craniosacral-​Therapie (Körpertherapie)
  • Tap­pern (Klopftechnik)
  • u. a.

Wenn Du der Mei­n­ung bist, dass Dein Hund unter einem psy­chis­chen Prob­lem lei­det, dann schreib uns zunächst ein­mal. Es ist jedoch nicht nur unmöglich son­dern auch höchst unser­iös, eine Fer­n­di­ag­nose zu stellen — deshalb wirst Du von uns auch keine Diag­nose erhal­ten. Wir helfen Dir und Deinem Hund jedoch gerne, dem Prob­lem auf die Spur zu kom­men und geben Dir u. U. auch Ansprech­part­ner bekannt.

Außer­dem kannst Du unsere Webinare besuchen, einen Urlaub bei uns in Ungarn mit einer Ther­a­pie verbinden, oder auch unsere Bücher zur Unter­stützung lesen.

Dhar­ma­Wolf Ein­nah­men kom­men immer dem OSIRI Pro­jekt und dadurch direkt den OSIRI Hun­den zu Gute!